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Lohnen sich Paid Social Ads?

  • Autorenbild: Frederic Wolny
    Frederic Wolny
  • 23. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Ein Vergleich zwischen Paid Social Ads zu anderen Marketingmaßnahmen.

Titelbild mit der Überschrift: Lohnen sich Paid Social Ads im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen?

Diese Frage taucht immer wieder auf – vor allem dann, wenn Marketingbudgets unter Druck geraten.


Radio, Fernsehen, Print, OOH, Digital OOH oder doch lieber Paid Social Ads?


Spoiler:


Ja, Paid Social Ads lohnen sich.


Aber das sage ich nicht nur, weil ich sie selbst verkaufe.


Okay, vielleicht bin ich etwas voreingenommen.


Aber verkaufe sie, weil ich davon überzeugt bin, dass sie die beste Lösung für dich sind.


Ich zeige dir gerne, warum:



Marketingmaßnahmen im Vergleich:


Um dir einen möglichst unvoreingenommenen Vergleich zu bieten, führe ich hier die gängigsten Marketingmaßnahmen für dich auf.


Für die Preise habe ich Referenzwerte von https://www.crossvertise.com/ für den Raum Würzburg genommen. Keine Fremdwerbung an dieser Stelle, aber auf dieser Seite habe ich die Möglichkeit gesehen, Radio-, Plakat-, und Digital OOH-Werbung selbstständig zu buchen. Hier bekommt man auch direkt die Preise angezeigt.


Ich habe die Preise für Plakatwerbung auch mal mit https://www.123plakat.de/ verglichen, aber der Unterschied war relativ klein.



Radiowerbung


Im Radio kannst du deine Werbespots zwischenschalten lassen. Zwar hast du hier keine Möglichkeit, Bild- oder Videomaterial zu nutzen, aber dafür erreichst du Menschen bei der Arbeit oder im Auto.


Möglichkeiten:

  • Radiowerbung wird in Dekaden gebucht, das sind Zeiträume von 2 Wochen.

  • Du kannst den passenden Sender auswählen, der zu deiner Zielgruppe passt

  • Du kannst auch die Frequenz und die Ausspielzeit deines Spots auswählen


Vorteile:

  • Hier kannst du längere Botschaften zuverlässig vermitteln. Man wechselt nicht gleich den Radiosender, nur weil kurz Werbung läuft.

  • Du kannst also regional eine hohe Schlagfrequenz erreichen (Man hört deinen Spot oft).


Probleme: Du kaufst Reichweite, aber keine Erkenntnisse.

  • Es gibt also keine Möglichkeit, kürzere Kampagnen als 2 Wochen zu fahren.

  • Keinerlei Attribution - Es gibt keine Möglichkeit zu klicken, keine Links oder QR-Codes

  • Keine echte Zielgruppensteuerung. Du kannst abschätzen, wer den Sender hört. Aber du weißt es nicht. Auf Crossvertise wird dir lediglich das Durchschnittsalter der Hörer angezeigt.

  • Keine Möglichkeit, Creatives oder Botschaften datenbasiert zu optimieren. Der Spot wird produziert und ausgespielt. Nichts dazwischen.


Um das Ganze

Preis:



Ob dein Spot Verkäufe, Websitebesuche oder nur genervte Autofahrer erzeugt hat, bleibt meist eine Vermutung.



Fernsehen


TV ist immer noch ein starker Kanal, aber nur für große Marken mit großen Budgets. Denn die Produktion von hochwertigen Spots und die Platzierung sind richtig teuer.


Möglichkeiten:

  • Nationale Verbreitung deiner Werbung


Vorteile:

  • Sehr große Reichweiten möglich.

  • Nutzung von Videoinhalten.


Probleme:

  • Sehr Hohe Produktionskosten

  • Sehr Hohe Schaltkosten

  • Kaum Flexibilität

  • Keine saubere Attribution


Du kannst nicht mal eben testen, ob eine andere Botschaft besser funktioniert.Und schon gar nicht spontan auf Marktveränderungen reagieren.

TV wirkt, aber es ist grob, teuer und träge.


Du hast das gleiche Problem wie bei Radiowerbung – Du hast keine Möglichkeit nachzuverfolgen, ob Webseitenbesucher oder Käufe durch deine Werbung stattgefunden haben.



Print


Print lebt von Image, Vertrauen und Haptik.


Möglichkeiten:

  • Mit Print kannst du lokale Zielgruppen sehr gut erreichen, die du über digitale Kanäle vielleicht nicht erreichen kannst

  • Hier hast du die Möglichkeit mit Links und QR-Codes nachvollziehbaren Traffic für deine Webseite zu erzeugen.


Was Print nicht kann:

  • Zielgruppen dynamisch anpassen

  • Verhalten messen

  • Kampagnen effizient optimieren


Größtes Problem

  • Bei den meisten Menschen landen Printmedien direkt im Altpapier.


Du weißt, wie viele Exemplare verteilt wurden. Du weißt nicht, wer gelesen, verstanden oder gekauft hat.



Plakatwerbung


Plakate werden auch in Dekaden gebucht. Die Preise für die einzelnen Standorte richten sich nach der durchschnittlichen Anzahl an Menschen, die hier täglich vorbeikommen.


Vorteile:

  • Du kannst Standortbezogen sehr genau targetieren


Möglichkeiten:

  • Die wahrscheinlich größte Fläche für deine Werbebotschaft

  • Du kannst hier sogar mit QR-Codes arbeiten, um Erfolge zu tracken


Probleme:

  • Ohne QR-Code hast du nur begrenzte Möglichkeiten zur Erfolgsmessung



Digital OOH


Außenwerbung ist sichtbar, präsent und gut für Markenbekanntheit.

Digital OOH bringt zwar Flexibilität bei Motiven und Zeiten, aber das Grundproblem bleibt:


Vorteile:

  • Im Gegensatz zu Plakaten sind Bildschirme oft an stark frequentierten Orten wie Einkaufszentren platziert.


Möglichkeiten:

  • Bewerbung deines Produkts direkt am Point of Sale.


Probleme:

  • Kaum echtes Targeting

  • Kein individuelles Nutzer-Tracking

  • Erfolgsmessung meist nur indirekt möglich

  • Geringe Aufmerksamkeit auf deine Werbung.


Du erreichst viele Menschen – aber fast nie die richtigen zur richtigen Zeit.


Außerdem haben wir das Problem der Reizüberflutung: In einem überfüllten Kaufhaus hat kaum jemand die Kapazität, deine Werbebotschaft aufzunehmen.



Paid Social Ads: Der strategische Unterschied


Paid Social Ads spielen ein komplett anderes Spiel.

Hier geht es nicht nur um Reichweite, sondern um steuerbares Wachstum.


1. Targeting: Relevanz statt Streuverlust


Paid Social ermöglicht Zielgruppenansprache auf einem Niveau, das klassische Kanäle nicht erreichen:

  • Demografische Merkmale

  • Interessen und Verhaltensdaten

  • Custom Audiences (Websitebesucher, Kunden, Leads)

  • Lookalike Audiences


Du sprichst nicht „alle“ an, sondern genau die Menschen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit relevant sind.

Das spart Budget und erhöht Wirkung.


2. Tracking: Wissen statt Bauchgefühl

Paid Social ist technisch messbar.

  • Klicks

  • Leads

  • Verkäufe

  • Cost per Acquisition

  • Return on Ad Spend


Du weißt nicht nur, dass etwas funktioniert, sondern warum es funktioniert.

Und wenn etwas nicht funktioniert, erkennst du es früh – bevor große Budgets verbrannt sind.


3. Kostenkontrolle: Skalierbar in beide Richtungen

Paid Social Ads funktionieren mit:

  • 10 € am Tag

  • oder mit sechsstelligen Monatsbudgets


Du kannst:

  • klein starten

  • testen

  • iterieren

  • skalieren


Und genauso wichtig: Du kannst jederzeit pausieren, anpassen oder umsteuern.

Diese Flexibilität gibt es in keinem klassischen Kanal.


4. Geschwindigkeit: Lernen in Echtzeit


Paid Social liefert Feedback innerhalb von Stunden oder Tagen.

  • Welche Botschaft zieht?

  • Welches Creative performt?

  • Welche Zielgruppe konvertiert?

Marketing wird damit zu einem iterativen Prozess statt zu einer einmaligen Wette.



Der eigentliche Vorteil: Kombination aus allem


Der größte Hebel von Paid Social ist nicht ein einzelner Punkt.

Es ist die Kombination aus:

  • präzisem Targeting

  • sauberem Tracking

  • kontrollierbaren Kosten

  • hoher Geschwindigkeit

Kein anderer Kanal vereint diese Faktoren in dieser Form.



Bedeutet das, dass andere Kanäle überflüssig sind?


Nein.

Radio, TV, Print und OOH haben ihre Berechtigung – vor allem im Branding und in der Markenwahrnehmung.


Aber: Wenn es um Performance, Effizienz und nachvollziehbares Wachstum geht, ist Paid Social kaum zu schlagen.



Fazit: Es lohnen sich Paid Social Ads


Paid Social Ads lohnen sich nicht, weil sie modern sind.Sie lohnen sich, weil sie planbar, messbar und skalierbar sind.


Wer Marketing als strategisches Werkzeug versteht und nicht als reinen Reichweitenkauf, kommt an Paid Social kaum vorbei.


Nicht als Ersatz für alles –sondern als zentralen Hebel im Marketing-Mix.


Du möchtest endlich wachsen? Dann melde dich bei mir!



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