Wie sieht eine gute Budgetplanung für Social Media Kampagnen aus?
- Frederic Wolny

- 23. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 5 Tagen

Hier ist meine neue Contentreihe: Back 2 the Basics. Ich schreibe hier über die grundlegenden Themen im Paid Advertising auf Social Media.
Und gleich zu Beginn gehe ich mit euch mein Lieblingsthema durch:
Die Budgetplanung für Social Media Kampagnen. Wie erstellt man die Budgetplanung richtig?
Und noch besser: wie passt man die Budgetplanung dynamisch an?
Diese beiden Punkte erkläre ich euch hier.
Wie starte ich mit der Budgetplanung für Social Media Kampagnen?
Ich arbeite bei der Planung der Kampagnenbudgets immer in 3 Schritten:
Die Jahresübersicht
Am besten startet man in der Budgetplanung mit der Jahresübersicht.
Ihr habt das Jahresbudget X.
Ihr verteilt also das Jahresbudget X auf die 12 Monate.
Dabei sollte man vor allem die saisonalen Faktoren des Unternehmens berücksichtigen, wie etwa Stoßzeiten zum Black Friday, Weihnachten, oder sonstige relevante Phasen.
Man kann sich hierzu auch gut an den Vorjahresbudgets orientieren.
In meinem Beispiel siehst du die Monatsbudgets aus dem Vorjahr in Zeile 6 (blau markiert). Darunter siehst du den Anteil des Monatsbudget am Jahresbudget letztes Jahr in %.
Damit erhält man eine Übersicht über die einzelnen Monatsbudgets (Als Beispiel: Jahresübersicht inklusive Kanalsplit):

Der Kanalsplit
Aufbauend auf den Monatsbudgets teilt man das Budget auf die jeweiligen Social-Media-Kanäle auf (Kanalsplit).
Damit kann man die Gewichtung der einzelnen Kanäle festlegen.
Empfehlung: Hier sollte man sich an den CPLs (Kosten pro Lead), oder der Lead to Sale Ratio (Verkäufe durch Leads) orientieren. Man sollte natürlich in die Kanäle investieren, die die besten (oder meisten) Leads bringen.
Sollte man keine Datengrundlage haben, empfehle ich einen ausgeglichenen Split, den man dann im Verlauf an die Kanalperformance anpasst.
Damit erhält man die Übersicht darüber, wie viel Budget jeder Kanal in einem bestimmten Monat zur Verfügung hat.
Das Beispiel findest du in der Jahresübersicht.
Der Kampagnensplit
Nun weißt du, wie viel Budget jeder Kanal in einem Monat zur Verfügung hat. Dieses Budget kannst du jetzt auf die einzelnen Kampagnen verteilen, die für den jeweiligen Monat geplant sind.
Das jeweilige Kampagnenbudget teilt ihr durch die Anzahl der Tage im Monat. Oder der Einfachheit halber immer durch 30.
Mit diesem Schema kann man sich das Tagesbudget jeder einzelnen Kampagne in jedem Monat des Jahres errechnen.
So weit, so gut.
Das Zauberwort heißt jetzt aber dynamisch.
Wie passe ich meine Budgetplanung für Social Media Kampagnen dynamisch an?
Das Problem:
In der digitalen Welt bleibt nichts lange so, wie wir es geplant haben.
Meistens gibt es eine anfängliche Budgetplanung – diese wird jedoch meistens noch 3 Mal überarbeitet. Dazu kommt, dass sich eure Budgets oftmals während des Monats ändern und somit auch die Tagesbudgets neu errechnet werden müssen.
Jedes Mal alle Budgets neu auszurechnen, raubt euch nur eure wertvolle Zeit.
Die Lösung:
Ganz einfach: Eine Tabelle mit hinterlegten Formeln, die eure Budgets bei Änderungen automatisch anpasst.
Entweder eine Excel-Tabelle, oder ein Google-Sheet. Je nachdem, was euch besser gefällt.
Möglichst übersichtlich, leicht zu bedienen und vor allem: dynamisch.
Hier aus dem Beispiel von oben:
Die Jahresübersicht
Das gesamte Jahresbudget ist in diesem Fall in der Zelle 4O (grün markiert, 115.394 €).
Die Monatsbudgets für das aktuelle Jahr kannst du nun automatisch berechnen lassen, indem du in den jeweiligen Zellen die Formel:
Jahresbudget x Prozentanteil aus Zeile 7
hinterlegst.
Wenn du nun das Monatsbudget für einen bestimmten Monat erhöhen oder verringern willst, kannst du das anhand des Prozentanteils machen.
Achte nur darauf, dass deine prozentuale Verteilung nicht über 100% liegt (Kontrolle in Zelle O6).

Sobald sich das gesamte Jahresbudget ändert, ändern sich auch automatisch alle Monatsbudgets.
Den Kanalsplit
Aufbauend auf den Monatsbudgets teilt man das Budget auf die jeweiligen Kanäle auf (Kanalsplit).
Damit kann man die Gewichtung der einzelnen Kanäle festlegen.
Empfehlung: Hier sollte man sich an den CPLs (Kosten pro Lead), oder der Lead to Sale Ratio (Verkäufe durch Leads) orientieren. Man sollte natürlich in die Kanäle investieren, die die besten (oder meisten) Leads bringen.
Sollte man keine Datengrundlage haben, empfehle ich einen ausgeglichenen Split, den man dann im Verlauf an die Kanalperformance anpasst.
Damit erhält man die Übersicht darüber, wie viel Budget jeder Kanal in einem bestimmten Monat zur Verfügung hat.
Das Beispiel findest du in der Jahresübersicht.
Den Kampagnensplit
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