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Marketingstrategie für Gründer und Jungunternehmen: Nicht jeder Kanal passt zu jedem Unternehmen

Autorenbild: Frederic Wolny
Frederic Wolny
7. Okt.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Okt.

Marketingstrategie Gründer und Jungunternehmen

Wer gründet, bekommt ziemlich schnell sehr viele Marketing-Tipps.

Du brauchst eine Website.

Du musst auf Instagram sein.

Google Ads funktionieren immer.

LinkedIn ist Pflicht im B2B.

SEO brauchst du sowieso.


Das Problem: Alle diese Aussagen können irgendwie stimmen. Aber eben nicht für jedes Unternehmen.


Gerade bei Gründern und Jungunternehmen ist die eigentliche Herausforderung deshalb nicht, möglichst viele Marketingmaßnahmen umzusetzen.


Es geht darum, herauszufinden, welche Maßnahmen zum eigenen Geschäftsmodell, zur Zielgruppe und zur aktuellen Unternehmensphase passen.


Marketingstrategie bedeutet vor allem Prioritäten setzen


Am Anfang sind Zeit, Budget und personelle Ressourcen meistens begrenzt.

Trotzdem versuchen viele Unternehmen, direkt mehrere Kanäle gleichzeitig aufzubauen.

Eine Website wird erstellt, Social Media gestartet, erste Ads geschaltet und nebenbei soll noch regelmäßig Content produziert werden.

Das führt schnell dazu, dass überall ein bisschen passiert – aber nirgendwo genug, um wirklich Ergebnisse zu erzielen.


Eine gute Marketingstrategie sollte deshalb zuerst diese Fragen beantworten:

  • Wer ist meine Zielgruppe?

  • Welches Problem löst mein Angebot?

  • Wie positioniere ich mich gegenüber Wettbewerbern?

  • Über welche Kanäle erreiche ich meine Zielgruppe?

  • Welche Maßnahmen haben aktuell Priorität?

  • Was kann später dazukommen?


Erst wenn diese Grundlagen klar sind, macht es Sinn, über einzelne Marketingkanäle zu entscheiden.


Nicht jedes Unternehmen braucht dieselben Marketingkanäle


Eine Marketingstrategie für ein lokales Unternehmen sieht anders aus als für ein SaaS-Startup.

Ein Onlineshop braucht andere Maßnahmen als ein Beratungsunternehmen.

Und ein Unternehmen, das seine Kunden hauptsächlich über Empfehlungen gewinnt, muss möglicherweise ganz andere Grundlagen schaffen als ein Unternehmen, das direkt über Performance Marketing skalieren möchte.

Deshalb sollte die Frage nicht lauten:

Welcher Marketingkanal funktioniert am besten?

Sondern:

Welcher Marketingkanal passt am besten zu meinem Unternehmen?

Das kann SEO sein.

Meta Ads.

Google Ads.

LinkedIn.

E-Mail-Marketing.

Events.

Partnerschaften.

Oder eine Kombination aus mehreren Maßnahmen.


Die Marketing-Grundlagen zuerst schaffen


Bevor du größere Budgets in Reichweite investierst, sollten einige Grundlagen stehen.

Dazu gehören zum Beispiel:

Eine klare Positionierung:Warum sollte sich ein Kunde ausgerechnet für dein Unternehmen entscheiden?

Ein verständliches Angebot:Ist innerhalb weniger Sekunden klar, was du anbietest und für wen?

Eine funktionierende Website oder Landingpage:Bringt sie Besucher tatsächlich zum nächsten Schritt?

Messbarkeit:Kannst du nachvollziehen, woher Anfragen, Leads oder Verkäufe kommen?

Ein realistisches Budget:Welche Maßnahmen kannst du über einen längeren Zeitraum sinnvoll finanzieren?

Fehlen diese Grundlagen, lösen zusätzliche Marketingkanäle das Problem meistens nicht.

Sie sorgen nur dafür, dass mehr Menschen darauf aufmerksam werden.


Was kannst du selbst machen – und wo brauchst du Unterstützung?


Gerade in der Gründungsphase kann es sinnvoll sein, viele Marketingaufgaben zunächst selbst zu übernehmen.

Das hilft dabei, die eigene Zielgruppe besser zu verstehen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, welche Botschaften funktionieren.

Aber nicht jede Aufgabe muss dauerhaft intern gelöst werden.

Bei Themen wie Tracking, Website-Entwicklung, SEO, Design oder Performance Marketing kann externe Unterstützung sinnvoll sein – besonders dann, wenn das interne Einarbeiten mehr Zeit und Geld kostet als die eigentliche Umsetzung. Bei Meta Ads unterstütze ich dich zum Beispiel bei der Entwicklung deiner Meta Ads Strategie.

Auch das gehört für mich zu einer guten Marketingstrategie:

Zu wissen, was man selbst machen kann und wo Spezialisten sinnvoll sind.


Eine Marketingstrategie ist keine möglichst lange To-do-Liste


Am Ende sollte eine Marketingstrategie nicht dazu führen, dass du noch mehr Aufgaben hast.


Sie sollte dafür sorgen, dass du weißt, welche Aufgaben du gerade nicht machen musst.


Denn besonders für Gründer und Jungunternehmen ist Fokus oft wichtiger als die Anzahl der genutzten Marketingkanäle.


Im vollständigen Beitrag zeige ich, wie du Schritt für Schritt eine Marketingstrategie für dein Unternehmen aufbauen kannst und wie du entscheidest, welche Grundlagen, Kanäle und Maßnahmen für deine aktuelle Situation wirklich sinnvoll sind.


→ Zum vollständigen Gastbeitrag: Marketingstrategie für Gründer und Jungunternehmen


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